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Hasselblad 1000F





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Ist die 1000F winterfest?
29. November 2016  16:49


Einsatzbereite Hasselblad 1000F mit Zeiss Sonnar 250mm f/5,6.

Heute war ich bei schönstem Sonnenschein, aber Temperaturen um den Gefrierpunkt mit meiner Hassi 1000F unterwegs im Gebiet »Stuttgarter Parkseen«. Eingelegt hatte ich einen Schwarzweißfilm. Vielleicht die falsche Wahl.

Erstaunlich oft wurde ich ob meiner Camera von Spazierenden angesprochen.

Die Fragen, ob und was dabei herausgekommen ist, werden alsbald auf diesem Blog beantwortet.

   





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Digitaler Hasselblad »Würfel«!?
3. Oktober 2016  0:33

Wird hier ein von mir lang ersehnter Cameratraum Wirklichkeit?

Hasselblad V1D 4116 Concept

Hasselblad, bitte bauen! Am besten mit einem möglichst großen, quadratischen Sensor. Und Zeiss-Objektiven!?

Ablösung meiner Hasselblad 1000F? Niemals! Eine schöne Ergänzung.

   





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Kleine Macro-Spielerei...
20. August 2016  10:23


...mit der Hasselblad 1000F und dem Kodak Ektar Objektiv mit 135 Millimeter Brennweite sowie einem Zwischenring zur Auszugsverlängerung. Den Ilford FP4+ habe ich in Rodinal 1+50 entwickelt.

Auch habe ich erste Ergebnisse mit der Hasselblad SWA vorzuweisen, und zwar hier.

   





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Kommentar
3. Juli 2016  1:03

Jaap schrieb:

»What a very good lens ......high quality from of the past!!«

Anm. d. Red.: Gemeint ist das Zeiss Sonnar 4/250mm, mit dem die meisten der im unteren Blogeintrag zu sehenden Photos aufgenommen wurden.


   





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Zum THEMA

Stuttgarter Wilhelma

 

Neue Bilder aus alter Camera
2. Juli 2016  23:43

Hier nun die aktuelle Photoausbeute aus der Wilhelma:


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/8, 1/25 Sek., Kodak Portra 160. Um den Pelikan bei seinem Gefiederbad in Szene zu setzen, wählte ich eine vergleichsweise lange Belichtungszeit. Dass er den Kopf dabei so ruhig hält, damit er scharf abgebildet wird, konnte ich zum Aufnahmezeitpunkt nur hoffen.


3.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/4, 1/200 Sek., Kodak Ektar 100. Bei diesem Pelikan-Portrait musste die Auswahl der Perspektive sorgfältig getroffen werden. Alle Bereiche, die scharf werden sollten, mussten parallel zur Filmebene angeordnet sein, denn die Schärfentiefe des Sonnars bei offener Blende ist minimal. Ein seidig unscharfer Hintergrund ist die Belohnung.


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/4, 1/400 Sek., Kodak Portra 160. Dieser Braunbär war selbst für das 250mm-Tele weit entfernt. Doch ich fand einen Bildausschnitt, der den Eindruck einer freien Wildbahn vermittelt. Die große Blendenöffnung sorgte selbst über die Distanz für einen unscharfen Hintergrund, was mir sehr gut gefällt.


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Kodak Ektar 80mm @ F/4, 1/100 Sek., Zwischenring, Kodak Portra 160. Einen hektischen Schmetterling (Heliconius, »Postmann«) mit einer trägen Hasselblad 1600F abzulichten - Leute - das ist »Photographischer Hardcore«!


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/5,6, 1/200 Sek., Kodak Portra 160. Alpaka mit Punkfrisur. Ich mochte das Gegenlicht und den dunklen Hintergrund, vor dem sich das Tier kontrastreich abhebt.


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/5,6, 1/100 Sek., Kodak Portra 160. Die Schneeziege interessierte sich weder für mich, noch für meine Hasselblad oder das Sonnar und zog es vor, sich der Nahrungsaufnahme zu widmen. Nach 45 Minuten endlich ein kurzer Blick in die Camera: Klack! Das Tier erinnert mich in frappanter Weise an...


... »Dr. Cornwallis« aus der South Park-Folge »Wähl oder stirb«, die man [hier] ansehen kann. Viel Vergnügen!


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/4, 1/200 Sek., Kodak Ektar 100. Um die geringe Schärfentiefe und das »Bokeh« des lichtstarken Sonnars auszunutzen, photographierte ich den Flamingo durch rote Blüten hindurch.


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/8, 1/50 Sek., Zwischenring, Kodak Portra 160. Das Sonnar-Teleobjektiv erlaubte mir, vom Ufer aus diese Detailaufnahme zu machen, ohne nasse Füße zu bekommen. Die Belichtungszeit zwang mich, auf einen windstillen Moment zu warten, um eine unscharfe Abbildung der Seerose zu vermeiden.


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/4, 2 Sek., Zwischenring, Kodak Ektar 100. Trotz Offenblende musste ich diese Passionsblume lange belichten, denn sie verbarg sich in dichter Botanik. Die Legende, dass das Zeiss Sonnar 4/250mm bei Offenblende unter geringer Bildauflösung leidet, ist in meinen Augen widerlegt (siehe Bildausschnitt unten).


Ausschnitt aus dem obigen Bild. Es belegt in eindrucksvoller Weise die Qualitäten des Zeiss Sonnars 4/250mm. Für die späteren 500er Hasselbladmodelle gab es ein so lichtstarkes 250mm-Tele nicht mehr. Erst für die neuen Schlitzverschlussreihen 2000/200 wurde wieder ein Tessar F/FE 4/250mm angeboten.


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/4, 1/5 Sek., Zwischenring, Kodak Ektar 100. Die geringe Schärfentiefe erlaubte eine wirkungsvolle Freistellung der Paradiesvogelblume (Strelitzia) vor dem Hintergrund.


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, 1/2 Sek., Kodak Ektar 100. Diese Bromelie musste ich aus geringerem Abstand aufnehmen. Daher verwendete ich das Kodak Ektar 80mm bei Blende 11 mit einem Zwischenring. Die Basen der Laubblätter sind intensiv rot gefärbt und dienen als Ersatz für die fehlenden Blütenblätter.


10.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/16, 1/2 Sek., Zwischenring, Kodak Portra 160. Der Goldkugelkaktus, besser bekannt als »Schwiegermuttersitz«, lädt zu graphischen Abbildungen ein. Um die eindrücklichen Linien und vielen Dornen darzustellen, entschied ich mich für eine große Schärfentiefe.

   





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Go Hasselblad, go!
26. Juni 2016  20:11

Hasselblad hat dieser Tage eine neue Camera vorgestellt, die [Hasselblad X1D]. Nach einigen besorgniserregenden Jahren scheint der Hersteller wieder auf gutem Kurs zu segeln. Ich wünsche Hasselblad mit dem neuen System - sechzig Jahre nach der 1000F - viel Erfolg!

Schade nur, dass die X1D (a) keinen quadratischen Sensor hat und (b) keine Zeiss-Objektive dafür angeboten werden.

   





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Appetizer
17. Juni 2016  23:15

Die Filme aus der Wilhelma lassen auf sich warten. Wenigstens einen habe ich nun vorliegen. Davon einen klitzekleinen Vorgeschmack:


3.6.2016. Hasselblad 1600F, Prisma, Zeiss Sonnar 4/250mm @ F/5,6, 1/50 Sek., Fujicolor PRO 400 H Professional.

Mein Ziel waren
»Actionphotos« der streitenden Graureiher. Keine einfache Aufgabe für eine schwerfällige Kamera ohne jegliche Automatikfunktion und ohne automatisch schließende Blende.

Weitere Wilhelmaaufnahmen folgen in ein paar Tagen.

   





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Nix Vitrine!
10. Juni 2016  21:40

Schon am vergangenen Freitag habe ich meine Hasselblad mit dem »neuen« Sonnar 4/250mm in die Stuttgarter Wilhelma ausgeführt. Und heute war ich mit gleicher Ausrüstung erneut dort.

Nach der Entwicklung der Farbfilme werden die Resultate auf diesem Blog erscheinen.

   





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Kommentar
23. Mai 2016  17:40

Walter schrieb:
»Gratuliere - schönes Objektiv in super Zustand. Noch dazu die seltenere Opton-Version! Viel Spaß damit.«

   





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Abrundung der Objektivausstattung
19. Mai 2016  14:00

Heute ist mir ein seltener Fisch ins Netz gegangen, der meine Objektivausstattung für die Hasselblad 1000F und 1600F komplettiert: Das Zeiss Sonnar 4/250mm.


Mein Exemplar befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand.

Vollständige Bezeichnung: Zeiss-Opton Sonnar 1:4 f=250mm T
Hersteller: Carl Zeiss AG, Oberkochen
Typ: Frühes Teleobjektiv der Hasselbladmodelle 1600F und 1000F
Produktionszeitraum: 1951-1953 (mein Exemplar wurde 1951 gefertigt)
Produzierte Stückzahl: ~500 Exemplare, die meisten davon in 1951
Brennweite: 250mm
Lichtstärke / kleinste Blende: 4 / 32
Optischer Aufbau (Linsen/Gruppen): 4/3
Fokussierbar bis (Nahgrenze): 2,5m
Objektivbajonett: Hasselblad-1000 (nicht kompatibel zum späteren V-System)
Filter: 77mm und Serie 8, gewindelose Filter können eingelegt und mit einem Einschraubring fixiert werden
Gewinde (für Störlichtblende): 77mm
Fokussierung: Manuell
Springblende: nein
Drehring zur schnellen Abblendung auf vorgewählten Wert: nein
Gewicht: ca. 1.080g

   





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Kommentar
11. Mai 2016  19:56

Walter schrieb:
»Der Blog ist wunderbar und informativ, vor allem die Restaurierungs-Geschichte und Deine Photos. Hab ein paar Hasselblads, seit kurzem auch wieder eine recht frühe 1000F, welche ich gerade teste. Viel Spaß und gutes Licht noch mit Deiner«

   





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Familienphoto
21. Februar 2016  11:23


Die komplette Hasselblad-Familie anno 1954.

Links: Hasselblad 1600F mit Kodak Ektar 2,8/80mm
Mitte: Hasselblad 1000F mit Carl Zeiss Tessar 2,8/80mm
Rechts: Hasselblad Supreme Wide Angle (SWA) mit Carl Zeiss Biogon 4,5/38mm

Diese drei Hasselbladmodelle der ersten Generation lassen sich leicht identifizieren, auch wenn auf den ersten Blick alle Hasselbladcameras gleich aussehen.

Nur bei den frühen Modellen ist der Schriftzug »HASSELBLAD« in die Chromkante des Gehäuses graviert.


Spätere Cameras haben ein Kunststoffemblem mit weißer Schrift auf schwarzem Grund.


Zudem sind die alten Modelle rundlicher. Mir gefallen sie besser als die neueren.

   





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Victor Hasselblad
8. März 2016 8:11

Heute vor 110 Jahren wurde Victor Hasselblad geboren, langjähriger Lenker der gleichnamigen Cameraschmiede aus Schweden. 1978 starb er im Alter von 72 Jahren.

[Hier] ein entsprechender Beitrag auf »photoscala«.

   





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Kommentar
25. Februar 2016  17:16

Rick Nordin schrieb:
»Congratulations on the acquisition of a SWA. They are a wonderful camera - so compact and such a nice lens. Hope you enjoy using it.

I enjoy your post on your website - especially the recent photo of 'The Trio' of cameras. The 1600 is in very fine condition. Your site is an inspiration for me - I have been thinking about adding a blog to the book website and will let you know if I do manage it. I’ve been thinking about it for many years.«


Anm.: [HIER] klicken, um den neuen Hasselblad-Blog von Rick Nordin aufzurufen.

   





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1000F wanted
20. Februar 2016  23:36

Wird die Hasselblad 1000F begehrter?

Heute wurde auf eb*y eine Hasselblad 1000F mit Objektiv Carl Zeiss Tessar 2,8/80mm, A16-Magazin aus späterer Produktion und einem fremden Lichtschachtsucher (Kiev?) für stolze EUR 805 versteigert. Aus den Niederlanden zzgl. Versand.

   





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Fundstück
16. Februar 2016  19:06

Durch einen Hinweis von Herr Marwan E. bin ich in einer alten Ausgabe der Zeitschrift »Hasselblad Forum« (Ausgabe 1/92, Seite 29) auf einen kleinen Artikel über die 1000F mit zwei Aufnahmen des Japaners Masashi Yuge gestoßen:


Dort steht zu lesen:

»... wir möchten dennoch - obwohl man mit den älteren Modellen des Hasselblad-Systems noch Spitzenbilder erzielen kann - allen Besitzern derartiger Kleinode empfehlen, diese nicht mehr zu benutzen, sondern nur noch als Sammlerobjekte zu betrachten, was sie ja schon sind. Es gibt nicht mehr viele funktionstüchtige alte Kameras, und die Reparaturmöglichkeiten sind äußerst begrenzt, ebenso wie der Zugang zu Ersatzteilen.«

»... empfehlen, diese nicht mehr zu benutzen ...«? Dem stimme ich ausdrücklich NICHT zu. Auch wenn inzwischen weitere 24 Jahre vergangen sind.

Cover der Zeitschrift.

   





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Hundertachtzig Grad²
14. Februar 2016  22:12

Ein Fischaugen-Objektiv an einer Hasselblad, das ist schon eine Herausforderung. Mit einem enormen Bildwinkel von 180 Grad in den Diagonalen. Alle Geraden, die nicht durch die Bildmitte verlaufen, werden nach außen gekrümmt wiedergegeben. Das erfordert eine besonders große Sorgfalt bei der Motivsuche und Bildgestaltung. Im Vergleich zu den mir bisher bekannten Fischaugen-Objektiven erleichtert mir das quadratische Bildformat diese Aufgabe.

Stuttgarter Bankenviertel









Alle: Hasselblad 1000F und Zodiak 3,5/30mm. Ohne Stativ.
Fomapan 400 (entwickelt 11 Minuten in Rodinal 1+50 bei 20°C).

   





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Neuer Weitblick für die alte Hassi
11. Februar 2016  2:09

Ein Fischaugenobjektiv (»Fisheye«) hätte sich meine Hasselblad 1000F wohl nie träumen lassen. Von Hasselblad wurde ja nie ein solches angeboten. Aber aus russischer Produktion gibt es das »Zodiak-8« mit 30 Millimeter Brennweite bei 1:3,5. Es wurde für die »Kiev 88«-Kamera produziert und lässt sich mit vertretbarem Aufwand für die Hasselblad 1000F/1600F modifizieren. Mein »Kameradoc« hat das für mich in vorbildlicher Weise realisiert!

Das riesige und schwere Objektiv lässt die Hasselblad 1000F fast modern aussehen.


Der Umbau ist perfekt gelungen: Mein Objektiv lässt sich normal fokussieren, verriegelt im Bajonett und wird bei »Gebrauchsblende« betrieben; eine Springblende ist einer Hasselblad 1000F ohnenhin fremd.

Vollständige Bezeichnung: Zodiak-8 (Зодиак) 3.5/30
Typ: Formatfüllendes Fischaugen-Objektiv für Rollfilm (6x6cm)
Brennweite: 30mm
Bildwinkel: 180° diagonal, 115° horizontal und vertikal
Lichtstärke / kleinste Blende: 3,5 / 22
Optischer Aufbau (Linsen/Gruppen): 10/6
Fokussierbar bis (Nahgrenze): 30cm
Objektivbajonett: Kiev-88 (modifizierbar zu Hasselblad-1000)
Filter: 37mm (werden filmseitig eingeschraubt)
Störlichtblende: Eingebaut (rudimentär)
Vergütung: einfach (bläulich)
Fokussierung: Manuell
Gewicht: 975 Gramm
Springblende: nein
Google: Text und Bilder

Das Zodiak-8 3,5/30mm wird auch als »Arsat« angeboten (optisch baugleich, späte MC-Exemplare »multicoated«). Beide werden nicht mehr produziert und sind nur noch gebraucht zu haben. Wichtig ist, für die Hasselblad 1000F den richtigen Anschluss zu wählen: Korrekt ist »Kiev 88« bzw. »Salut S«, falsch ist »Kiev 60«, »Pentacon Six«, »Praktisix« und »Exakta 66«. Letztere haben ein völlig anderes Bajonett. Vor einem Kauf ist das zu klären, denn es irren sogar viele Anbieter!

Doch auch mit dem »richtigen« Bajonett passt es nicht wirklich: Ohne Modifikation lässt sich das Objektiv nicht vollständig in das Bajonett der Hasselblad 1000F eindrehen und verriegelt nicht. Dadurch sitzt die (rudimentäre) Störlichtblende falsch und vignettiert, außerdem droht sich das Objektiv bei einer falschen Bedienung (z.B. beim Fokussieren) zu lösen und stürzt womöglich zu Boden.

Das Zodiak-8 bzw. Arsat Fischauge weist eine völlig andere optische Konstruktion auf als das Hasselblad/Zeiss Distagon 3,5/30mm für das Hasselblad V-System (ab 500C), ist demzufolge kein »Nachbau«. Während das Distagon noch heute ein tiefes Loch in den Geldbeutel reißt, bekommt man das Zodiak-8/Arsat für relativ kleines Geld. Was es optisch leistet, werde ich in einem baldigen Praxistest herausfinden...

Quellen: [1] [2]

   





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Kommentar
10. Februar 2016  18:40

Marwan schrieb:

»Ihre Hasselblad Geschichte hat mich so begeistert das ich mir auch eine 1000F zugelegt habe. Wirklich toll, wie Sie das (Anm.: In der Zeitschrift »PhotoKlassik«) berichtet haben.«

   





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»Projekt Hasselblad 1000F« auf Platz 1
7. Februar 2016  16:01

Google.de listet diesen Blog schon seit geraumer Zeit an oberster Stelle, wenn man nach dem Begriff »Hasselblad 1000F« sucht. Nun steht auch bei der Bildersuche ein Motiv dieses Blogs allen voran.

Screenshot von heute.


(Eine Optimierung des Webseitencodes zu diesem Zweck findet nicht statt.
)

   





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Vergilbtes Glas
6. Februar 2016  12:12

Zwei 80-Millimeter-Objektive für die Hasselblad 1000F im direkten Vergleich:

Links ein Zeiss Tessar 2,8/80mm, rechts ein Kodak Ektar 2,8/80mm.


Es fällt auf, dass das Ektar einen leichten Gelbstich aufweist. Dieser qualitative Befund wird durch die eingeblendeten Messwerte für Rot, Grün und Blau quantifizierbar.

Als Grund für die Vergilbung wird die Verwendung einer Linse aus leicht radioaktivem Glas diskutiert. Intensive UV-Bestrahlung (z.B. Sonnenlicht) soll zum Rückgang der Vergilbung führen, allerdings ohne nachhaltigen Erfolg.

Beim Photographieren hat der leichte Farbstich des Ektars praktisch keine Auswirkungen. Der geringe Transmissionsverlust und die Gelbfärbung werden sich allenfalls bei Verwendung eines Diafilms bemerkbar machen.

Quellen: [Wikia] [PetaPixel]

Nachtrag: Schenkt man [diesem YouTube-Video] Glauben, enthält auch das Zeiss Tessar 2,8/80mm radioaktives Glas. Offenbar aber ohne den Nebeneffekt der Vergilbung.

   





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Kommentar
6. Februar 2016  4:55

Eugen schrieb:

»Weiß nicht, ob schon erledigt. Mit dem Spanischen könnte ich helfen, der Fotograf Pacheco hat aber in London studiert, es liegt nahe, daß man ihn auch auf englisch ansprechen kann. Vielleicht mal eine E-mail auf engl. hinschicken?«

   





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Quo vadis Hasselblad (II)?
13. Januar 2016  14:13

Kehren die guten Geister, von denen Hasselblad verlassen schien, etwa zurück?

Link zu digitalkamera.de: [Hasselblad beendet Sony-Veredelungs-Experiment]

   





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Im Fokus einer 1600F
24. Dezember 2015  16:05

Mein »Projekt Hasselblad 1000F« läuft nun schon seit mehr als einem Jahr. Zum Jubiläum habe ich mir etwas Besonderes einfallen lassen: Ich werde einige Photos VON statt MIT ihr machen. So richtig stilvoll gelingt das nur mit dem noch älteren Schwestermodell, einer Hasselblad 1600F:



Diese Aufnahme ist keine Photomontage. Der Lichtschachtsucher zeigt ein seitenverkehrtes Bild.

Bis die Ergebnisse dieser Session hier zu sehen sein werden, bitte ich allerdings um Geduld.

   





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ZUM THEMA

PhotoKlassik

 

Klassisch und hochwertig gedruckt
9. Dezember 2015  0:11

In der aktuellen Ausgabe (I/2016) der Zeitschrift »PhotoKlassik« berichte ich auf Seite 86/87 über das »Projekt Hasselblad 1000F«. Sie ist seit dem 9. Dezember 2015 erhältlich.



   





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Kommentar
24. November 2015  3:07

Rick Nordin schrieb:

»Your blog / webpage is excellent. Great photos! You have done a wonderful job of showing what excellent quality a 1000F can produce. The Ektar lenses really are quite special but you have done well with all the lenses. Your photographic skills are well developed.«

   





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Im Studio
13. November 2015  20:46

Mit der Hasselblad 1000F produziert habe ich im Studio die Serie »Glass Society« (11 Motive). [Hier] klicken, um die Galerieseite zu öffnen. Eine Auswahl (3 Motive):







Verwendet wurde das Kodak Ektar Objektiv mit 135 Millimeter Brennweite und FUJI Neopan Acros 100, den ich in Rodinal (1+50) entwickelt habe.

Ein »Making-Of« gibt es auch.


Die von mir verwendete Konfiguration der 1000F im Studio:

Das Synchronkabel wird bei »STROBE« eingesteckt, nicht bei »FLASH«. Die Einstellung des Wählrades für den Zündzeitpunkt (»2, 3, 4, 5«) spielt keine Rolle.


Laut Anleitung sollte die 1/25 Sekunde die kürzeste Synchronzeit der 1000F sein. Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe 1/10 Sekunde verwendet.

   





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Im Kernschatten
12. Oktober 2015  16:36

Die Totale Mondfinsternis in den Morgenstunden des 28. September 2015, festgehalten mit der Hasselblad 1000F, dem Zeiss Sonnar 250mm f/5,6 auf Kodak Ektachrome E200 (MHD 5/2003) mit Nachführung, Ausschnitt.

   





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Auf Phototour mit der 1000F
22. September 2015  0:04

Elke Schulz sind einige sehr treffende Aufnahmen von mir und meiner 1000F geglückt, die ich Euch nicht vorenthalten will und die ich mit ihrer Einwilligung hier zeigen darf. Danke, Elke!

Nicht versäumen, [Elkes Webseite] und [Elkes Blog] zu besuchen!





Der Moment, als [dieses Bild] entstand.





   





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Let's close it up!
14. September 2015  21:31

»Echinacea«, Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, Portra Lens 1+, F/2,8, Kodak Portra 160.


»Cosmos«, Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, Portra Lens 1+, F/2,8, Kodak Portra 160.


»Coreopsis«, Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 135mm, Portra Lens 1+, F/3,5, Kodak Portra 160.

   





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Positive!
24. August 2015  21:19

»Stuttgarter Stäffele I«, Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 135mm, F/16, Fomapan 400 (entwickelt in Rodinal 1+50).


»Stuttgarter Stäffele II«, Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, F/11, Fomapan 400 (entwickelt in Rodinal 1+50).


»Flotte Flotte«, Schlosshof Solitude, 23. Juli 2015, Hasselblad 1000F, Zeiss Distagon 60mm, F/16, Fomapan 400 (entwickelt in Rodinal 1+50).


»Einsame Wolke«, Nähe Metzingen, 21. Juli 2015, Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, F/5,6, Fomapan 400 (entwickelt in Rodinal 1+50), Rotfilter.


»Vom Rutschenfelsen hinab«, Nähe Bad Urach, 21. Juli 2015, Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, F/8, Fomapan 400 (entwickelt in Rodinal 1+50), Gelbfilter.

   





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Kein Vitrinenobjekt
23. August 2015  21:45

Meine 1000F muss ihr Dasein nicht in einer Glasvitrine fristen, sondern »darf« Filme belichten:



In Bälde werden hier neue Resultate zu sehen sein. In Farbe und Schwarzweiß.

   





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Eine Camera mit System
22. August 2015  22:57

Mein »Projekt Hasselblad 1000F« ist inzwischen etwas über das ursprüngliche Ziel hinausgewachsen. Mittlerweile steht mir ein ganzes Camerasystem zur Verfügung:



(1) Hasselblad 1000F mit Lichtschachtsucher (Bildmitte)
(2) Objektiv Kodak Ektar 80mm f/2,8 ET L (an [1] montiert)
(3) Zweitgehäuse Hasselblad 1000F (hinten, Mitte)
(4) Hasselblad Prismensucher NC-2 (an [3] montiert)
(5) Objektiv Zeiss Distagon 60mm f/5,6 (»Pancake«-Objektiv, schwarz)
(6) Objektiv Kodak Ektar 135mm f/3,5 ET L (chromfarben)
(7) Objektiv Zeiss Sonnar 250mm f/5,6 (schwarz, eingebaute Störlichtblende)
(8) Hasselblad Zwischenringsatz (zwei Stück, No. 20 und No. 40, vorne links)
(9) Serie 7 Filter: UV, grün, gelb und rot
(10) Serie 7 Filter: Polarisation (ganz vorne rechts)
(11) Serie 7 Kodak Portra Lenses 1+ und 2+ (Nahlinsen, links neben den Farbfiltern)
(12) Hasselblad Drahtauslöser (ohne Feststeller, vor den Filtern)
(13) Hasselblad Blitzsynchronanschluss (vor dem Drahtauslöser)
(14) Kodak Metall-Störlichtblenden (für 60/80mm und 135/250mm, hinter der Camera)
(15) Wechselmagazine (fünf, vier sind abgebildet, eines an [1] montiert, drei hinten links)
(16) Hasselblad Tragriemen (zwei, einer ist abgebildet, ganz hinten rechts)

   





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In guter Gesellschaft
31. Juli 2015  22:09

Hasselblad 1000F-Personen und -Persönlichkeiten.



(1) Ansel Adams, Datum unbekannt
(2) Victor Hasselblad, 1955 (*)
(3) Bunny Yeager (»Schönste Fotografin der Welt«), 1955
(4) Antony Armstrong-Jones (»Lord Snowdon«), 1958 (*)
(5) Grace Kelly mit Frank Sinatra, 1965
(6) Chariklia Baxevanos (»Baxi«), 1958 (*)

(*) Die 1000F ist eindeutig identifizierbar. In allen anderen Fällen könnte es sich auch um eine 1600F handeln.
Die Namen sind zu Wikipedia verlinkt.

   





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The Inheritance of the Iron Works
29. Juli 2015  2:09

Meine ersten »seriösen« Schwarzweißaufnahmen fertigte ich im März 1999 mit einer Hasselblad 503 CW an. Die Motive fand ich in der [Alten Völklinger Hütte].



Weitere Bilder dieser Serie sind auf »Black and White Art Zone« zu sehen (auf die schwarzen Kugeln unter den Bildern klicken!).

   





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Am Anfang war das Quadrat
28. Juli 2015  11:55

Im »photomeeting«-Logo findet sich das Quadrat als graphisches Element.


Zurückzuführen ist das auf die quadratischen Negative der Hasselblad! Im Jahre 2000 war meine Photoausstellung »Sensitive Views - Visual Minds« in Degerloch zu sehen. Bis auf wenige Ausnahmen handelte es sich um quadratische Bilder aus Hasselblad-Kameras (501 CM, 503 CW, 903 SWC).

   





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Kommentar
26. Juni 2015  22:22

Astrid schrieb:

»Stefan, das war eine spannende Reise. Habe mitgefiebert - und durfte die 1000F ja auch schon mal in den Händen halten. Unglaublich, welche Bilder die alte Dame produziert. Du hast sie mit dem Kameradoc wieder reanimiert. Phantastisch, wie diese Kamera auch noch nach Jahrzehnten präzise arbeitet und du mit ihr fotografierst. Freue mich auf die Bilder von der betagten Lady...«

   





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Rendevouz am Abendhimmel
23. Juli 2015  10h:06

Am Abend des 30. Juni 2015 begegneten sich die die hellen Planeten Venus und Jupiter in der fortgeschrittenen Dämmerung. Der Abstand der beiden betrug deutlich weniger als einen Vollmond-Durchmesser. Venus ist der untere, hellere der beiden Strichspuren, die hinter den Bäumen verschwinden.

Planeten-Stelldichein am Pfaffensee bei Stuttgart. Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, F/5,6, Belichtungszeit ca. 15 Minuten, Kodak Ektachrome 200 Professional (MHD 6/2008), Farbverlauf durch Postprocessing.

   





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Kommentar
15. Juni 2015  12:36

Snezana schrieb:

»Lieber Stefan,  gebannt und gespannt habe ich Deinen Blog um die Hasselblad und ihre Geschichte verfolgt. Mitgefühlt bei den Tiefschlägen, mitgefiebert bei dem Besuch beim Kameradoc und gefreut über das glückliche Ende. Die Bilder aus der Wilhelma sind ein Beweis dafür, dass sich alle Mühen gelohnt haben. Sie sind eine wahre Augenweide, und man (ich) verweilt sehr gerne bei ihnen. Herzlichen Glückwunsch :) Viele liebe Grüße«

   





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Kann die 1000F auch Farbe?
14. Juli 2015  20:58

Jawohl!

Der Fujifilm Reala 100 aus der Wilhelma ist entwickelt. Hier einige Pröbchen. Alle aufgenommen mit der Hasselblad 1000F, versteht sich.










   





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Den Bilderhunger stillen
10. Juli 2015  14:07

So eine Hasselblad kann ganz schön gefräßig sein.

Heute ist neue Nahrung in Form von Farb- und S/W-Rollfilmen eingetroffen. Viele neue Photochancen!


   





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Mehr Negativ ist positiv
9. Juli 2015  13:55

Die Hasselblad 1000F ist eine »Mittelformatkamera«. Was bedeutet das?

Gemessen am weit verbreiteten »Kleinbild« bietet die Hasselblad ein deutlich größeres Aufnahmeformat und damit entsprechende Leistungsreserven. Mit einer Großformatkamera kann aber auch die Hasselblad nicht mithalten. Großformatkameras sind umständlich zu bedienen (pro Bild muss jeweils ein Stück »Planfilm« eingelegt werden).

Von links nach rechts: Kleinbildkamera, Mittelformatkamera, Großformatkamera. Im unteren Bildteil ist maßstäblich die Größe des Bildformats dargestellt.


Das Kleinbild ist 24 x 36 Millimeter groß. Die Hasselblad 1000F belichtet 56 x 56 Millimeter große Negative/Dias (nur gerundet »sechs mal sechs« Zentimeter). Rechts eine »4 x 5 inch«-Großformatkamera, deren Bildformat 102 x 127 Millimeter misst. Gegenüber dem Kleinbildnegativ bietet die Hasselbld eine um den Faktor 3,6 größere Bildfläche. Die Großformatkamera überbietet die Fläche des Kleinbilds gar um den Faktor 15, die der Hasselblad um den Faktor 4,1.

   





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Blickkontakt
5. Juli 2015  16:53

Die erste Testaufnahme mit der gewarteten 1000F machte ich sofort, nachdem ich sie in Empfang genommen hatte ... vom Kameradoc höchstpersönlich.

»Kameradoc«. Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, F/4, Portra Lens 1+, Fomapan 400 (Rodinal 1+50).


Anmerkung: Ich respektiere seinen Wunsch, dass sein realer Name hier nicht genannt werden soll. Wer ihm eine Nachricht zukommen lassen möchte, möge sie mir senden. Ich werde sie an ihn weiterleiten, versprochen.

   





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Wiedergeburt einer Hasselblad 1000F
4. Juli 2015  0:01

Die ersten Negative habe ich gescannt. Hier eine kleine Auswahl, allesamt Motive aus der Stuttgarter Wilhelma:

Palme. Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, F/22, Fomapan 400 (entwickelt in Rodinal 1+50), Orangefilter.


Pelikan. Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 135mm, F/4, Fomapan 400 (entwickelt in Rodinal 1+50), Gelbfilter.


Rundgang. Hasselblad 1000F, Kodak Ektar 80mm, F/16, Fomapan 400 (entwickelt in Rodinal 1+50), Gelbfilter.


Gesamteindruck: Belichtung und Schärfenlage aller Negative sind super! Lediglich ist hier und dort etwas Lichteinfall zu bemerken, dessen Ursache ich noch ermitteln muss. Vermutlich ist es der Schlitz, in den der Magazinschieber eingeführt wird.

[UPDATE 06.07.2015]: Ursache des festgestellten Lichteinfalls ist wohl der auf einer Spule aufgewickelte Film. Man darf ihn nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen. Das Filmmagazin ist demzufolge völlig in Ordnung.

   





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Die Stunde der Wahrheit naht
3. Juni 2015  14:50

Die ersten S/W-Filme sind entwickelt und wässern. Nicht so einfach, bei dieser Hitze (Außentemperatur ≈ 32°C) die Prozesstemperatur von 20°C einzuhalten.

[UPDATE 03.07.2015]: Die Filme trocknen. Der erste Eindruck ist gut! Bis zur genauen Inspektion und dem Einscannen muss ich allerdings um etwas Geduld bitten.

   





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Alles unter einem Hut
2. Juli 2015  10:51



Meine 1000F hat ihren ersten Einsatz hinter sich. In der Wilhelma photographierte ich Pflanzen, Tiere und Architektur. Schwarzweiß und in Farbe. Auf die Resultate bin ich sehr gespannt. Natürlich werden sie hier zu sehen sein, sobald sie vorliegen.

Zwischenstand: Für mich es eine ungeheure Freude, mit dieser Maschine zu »arbeiten«. Nach ihrer Revision funktioniert alles exakt so, wie es funktionieren soll. Alle Bedienelemente laufen butterweich. Insgesamt vermittelt die Kamera einen zuverlässigen, vitalen, stabilen und »arbeitswilligen« Eindruck.

Es existieren keinerlei Funktions- oder Komforteinschränkungen aufgrund des Kameraalters (immerhin 60 Jahre). Daher kann man getrost sagen, dass sich meine 1000F »wie neu« anfühlt. Aufgrund des heute verfügbaren Filmmaterials dürfte sie zu besseren Photos fähig sein als jemals zuvor...

   





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Some 67 years ago
2. Juli 2015  9:37

Im Oktober 1948 wurde das Hasselblad-Kamerasystem im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Veranstalter war das Photogeschäft Willoughby's in New York, das heute noch existiert. Die Kamera trug seinerzeit lediglich die Bezeichnung »Hasselblad«, wurde erst später »Hasselblad 1600F« genannt. Die meisten dort zu sehenden Geräte waren noch funktionslose »Muster«, so wird gemunkelt.

Hier zwei seltene Dokumente jener Veranstaltung, die man andernorts und im Internet nur schwer findet.




   





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Wer rastet, der rostet
29. Juni 2015  22:03



Gerade kommt sie aus der Kameraklinik, aber an Ausruhen ist nicht zu denken. Arbeit ist angesagt! Übermorgen werde ich mit ihr in die [Stuttgarter Wilhelma] ziehen. Ein Testlauf vor einem größeren, seriösen »Photoprojekt 1000F«.

   





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Und so klingt sie
29. Juni 2015  15:11

Innerhalb von 26 Sekunden zu hören ist:
Auslösen (1/1000 Sekunde), Verschluss spannen, Auslösen, Verschluss spannen, Ändern der Verschlusszeit
Auslösen (1/25 Sekunde), Verschluss spannen, Auslösen, Verschluss spannen, Ändern der Verschlusszeit
Auslösen (1/2 Sekunde), Verschluss spannen, Auslösen



Download der Audiodatei (.mp3) [hier].

   





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Kommentar
29. Juni 2015  11:27

Ulrik schrieb:

»Moin Stefan,  es freut mich riesig, dass die Aktion von Erfolg gekrönt war. Du wirst bestimmt lange Deine Freude an der Kamera haben (und nur gelegentlich etwas fluchen, wenn Du vor der Belichtung wieder die Blende nicht von Hand auf den vorgewählten Wert geschlossen hast ;-)«

[UPDATE 02.07.2015]: @Ulrik: Danke. Dass Deine Warnung nicht von ungefähr kommt, war mir klar. Nur dass ich schon nach wenigen Stunden versehentlich bei Offenblende auf den Auslöser drücke, hat mich doch schockiert. :->

   





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Kommentar
29. Juni 2015  8:25

Lis schrieb:

»Happy ending, touching story! Congratulations to both, I mean, three of you! ;-)«

   





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Der große Augenblick
29. Juni 2015  1:55

Vom Kameradoc persönlich (rechts) nehme ich meine 1000F entgegen. Was ein glücklicher Moment (für uns beide).


Was folgt, ist in Worten oder Bildern schwer zu beschreiben. Vor meinen Augen wird eine Hasselblad 1600F in nur wenigen Minuten fachmännisch in ihre Bestandteile zerlegt: Hier ein Abzupfen der Belederung, dort emsiges Schraubendrehen, hier wieder ein gefühlvolles Hebeln, dort ein gezielter, vehementer Schlag mit dem Hämmerchen, ein schneller, prüfender Blick, dann der Einsatz eines mit traumwandlerischer Sicherheit ausgewählten Spezialwerkzeugs aus einem schier unendlichen Arsenal. Im Nu liegen alle Einzelteile fein säuberlich auf dem Tisch.

Mein Kameradoc und ich teilen unsere Begeisterung für die Feinmechanik der ollen Hasselblads (allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten).


Geschlagene sechs Stunden dauern unsere »Fachsimpeleien«. Ich bekomme dabei die genaue Funktionsweise der einzelnen mechanischen Komponenten einer 1600F/1000F vorgeführt und erklärt. Um ehrlich zu sein: Ich verstehe und behalte nicht alle Einzelheiten, mache mir aber eine ziemlich konkrete Vorstellung davon, welch zauberhafte Choreographie die Bewegungen der Zahnrädchen, Federn, Achsen, Spindeln, Zugbänder und Hebel koordiniert, wenn man den Auslöser dieser Kamera betätigt. Faszinierend!

Lieber Kameradoc: D A N K E !

Danke, dass Du diese mechanischen Meisterwerke aus einer vergangenen, niemals wiederkehrenden Epoche vor dem Verfall bewahrst. Danke, dass Du mir nicht jede Deiner unendlich vielen Arbeitsstunden in Rechnung gestellt hast. Danke für Deine Zeit und Dein Herzblut.

   





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Vorfreude
27. Juni 2015  13:01



Für morgen ist die Abholung der Kamera geplant.

Vielleicht unterziehe ich das Schätzchen gleich anschließend einem ausgiebigen Praxistest...

191 Tage sind vergangen seit der Idee, eine funktionierende Hasselblad 1000F zu haben, und ihrer Realisierung.

   





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Quo vadis Hasselblad?
27. Juni 2015  12:50

Nach seltsamen und verstörenden Entwicklungen bei Hasselblad innerhalb der letzten Jahre keimt Hoffnung:

Link zu dpreview.com: [Interview: Hasselblad to re-visit core values...]

   





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Nie zu früh freuen
23. Juni 2015  23:48

Beim endgültigen Zusammenbau der Kamera ist ein völlig unerwartetes Problem mit der Einstellscheibe aufgetreten! Zwei winzige Ersatzteile aus einer Kiev 88-Kamera schufen die Lösung. Außerdem stellte sich heraus, dass das Bildzählwerk eines Magazins nicht funktionierte und durch frühere Reparaturversuche Teile beschädigt wurden, die zu ersetzen waren. Auch das ist nun gelungen!

Doch schauen wir selbst dem Kameradoc bei der Finalisierung seiner Arbeit über die Schulter:

Test der 1/250 Sekunde: Der von rechts nach links ablaufende Verschluss startet etwas zu langsam und endet 1/3 Belichtungsstufe zu schnell!


Der gleiche Test nach der fälligen Justage: Die gemessene Abweichung von noch immer 1/5 Belichtungsstufe ist innerhalb der Toleranzen und - laut Kameradoc - ein sehr gutes Verhalten für eine Kamera dieses Typs.


Das verwendete Messgerät für die Verschlusszeiten stammt aus dem Jahr 1978. Nach seinem Einsatz wird es nun wieder auf dem Dachboden verstaut.


Lackierung der dreieckigen Stativ-Anschlussfüßchen mit schwarzem Sprühlack.


Nach getaner Arbeit sehen diese sprichwörtlich aus »wie neu«.


Die Auflagefläche wird vom Lack wieder befreit, um den originalen Zustand herzustellen.


Es erfolgt ein Abkleben der Kameraschale, die zum Schutz vor unerwünschten Reflektionen matt schwarz lackiert wird.


Kamerakörper nach dem Lackauftrag mit der Sprühpistole.


Auch die Boden- und Seitenverkleidungen erhalten eine neue Lackierung.


Nicht zu vergessen die Halteklammer für den Spiegel.


Alle Teile sind lackiert und trocknen.


Der Auflagering für das Verschlusszeitenrad sitzt schief im Gehäuse...


... was durch gefühlvolle Schläge mit dem Hammer in Ordnung gebracht wird.


1000F-Gehäuse nach dem Einbau der nachlackierten Teile.


Die Schrauben der Stativ-Anschlussfüßchen fixieren gleichzeitig die innere Funktioneinheit an ihrem Ort.


Die Ecken der Einstellscheibe sind weggebrochen. Vermutlich verursacht durch eine unsachgemäße Vorreparatur, bei der die Halteklammern aus Edelstahl zu fest angezogen wurden. Diese sind nun zu kurz, um die Einstellscheibe noch in ihrer Position zu halten.


Eine Lösung für dieses Problem fand sich in diesem Sammelsurium mit Ersatzteilen für Kiew 88-Kameras.


Rechts neben der Einstellscheibe liegen zwei Halteklammern. Die rechte davon ist ein original Hasselblad-Teil, die linke eine aus einer Kiew 88. Man sieht, dass die aus der Kiew deutlich länger ist.


So lang, dass sie trotz der weggebrochenen Ecke die Scheibe noch halten kann (links oben), während das Originalteil (rechts oben) nicht mehr verwendbar ist.


Nach dem Einbau der Einstellscheibe mit Hilfe der Kiew 88-Teile.


Nun erfüllen zwei Kiew- und zwei Hasselblad Halteklammern ihren Zweck.


Fertig! Die Kameraklinik erklärt den »Patient« Hasselblad 1000F für geheilt.


Dem Kameradoc gratuliere ich für seine professionelle und akribische Arbeit.

Und ich freue mich darauf, sie bald in den Händen halten und damit photographieren zu dürfen.

   





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14. Juni 2015  20:46

Annette schrieb:

»Lieber Stefan, es freut mich sehr, dass dein Traum in Erfüllung geht und du bald mit so einer außergewöhnlichen Kamera die besonderen Momente einfangen kannst. Ich bin schon mächtig gespannt auf die Bilder! Allzeit gut Licht!«

   





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When Dreams Come True
13. Juni 2015  17:35

Es gibt einen Grund zum Feiern. Gerade erreicht mich aus der Kameraklinik die sehnsüchtig erwartete, erlösende Nachricht, dass meine Hasselblad 1000F nach der Justage der Belichtungszeiten wieder klaglos funktioniert.



Es freut mich riesig, bald zum kleinen Kreise jener zu gehören, die eine funktionierende 1000F ihr Eigen nennen dürfen. Dem Kameradoc schon an dieser Stelle ein dickes Dankeschön!

Bilder vom »letzten Schliff« aus der Werkstatt folgen.

Danach werde ich das gute Stück persönlich abholen, was natürlich hier dokumentiert wird.

Im Anschluss daran werden Bilder eingestellt, die MIT dieser Kamera aufgenommen wurden.

Soll heißen, der Blog ist noch lange nicht abgeschlossen!

   





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Bücherfundstück
2. Juni 2015  18:30

Einige Jahre fristete es meinem Keller ein (fast) vergessenes Dasein. Nun ist es mir glücklicherweise wieder in die Hände gefallen, das Buch

HASSELBLAD • Victor Hasselblad gewidmet
Text: Evald Karlsten. 122 Seiten, 58 S/W- u. 43 Farbfotos, DIN A4, Gullers International, Stockholm 1981



Leben und Lebenswerk von Victor Hasselblad sind die Themen. Es ist vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich. Gelegentlich z.B. [hier].

   





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Schwedenlyrik
1. Juni 2015  11:44

Kommt Zeit,
kommt Rat,
kommt Hassel
blad.

   





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Kommentar
28. Mai 2015  23:33

Astrid schrieb:

»Super spannend, die einzelnen Schritte hier im Blog zu verfolgen.«

   





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Endspurt!
28. Mai 2015  22:04

Der Kampf um das (Weiter-) Leben meiner Hasselblad 1000F geht in die allerletzte, entscheidende Runde. Das verschlissene Innenleben wird mehr oder minder komplett ausgetauscht. Jenes der »Spenderkamera« sei, so vermeldet der Kameradoc, »fast neuwertig«! Alle Verschlusszeiten würden sauber ablaufen. Lediglich bei den kurzen Verschlusszeiten sei noch Justagebedarf, da sie ungleichmäßig seien. Auf der linken Seite liefen die Verschlussrollos langsamer als rechts, was eine ungleichmäßige Belichtung zur Folge hätte.

Das klingt für mich durchaus nach dem ersehnten Erfolg in greifbarer Nähe. Oder etwa nicht?

Um diesen Zustand zu erreichen, musste die komplette Mechnik einer weiteren Kamera zerlegt, gereinigt, gefettet und geölt werden.

Weitgehend funktionsfähige Einheit vor dem Einbau in mein Kameragehäuse. Die noch nötigen Kalibrierungs- und Justagearbeiten am Verschluss erfolgen nach den »Betriebsferien« der Kameraklinik, also ab dem 13. Juni.


Die Reinigungsflüssigkeit verfärbte sich violett. So etwas hatte auch der Kameradoc noch nie zuvor gesehen.


Diese Platte deckt den Verschluss ab, ist die Andockstelle für das Filmmagazin und enthält die Seriennummer der Kamera. Die Platte meiner Kamera zeigt Verschleiss, bleibt aber erhalten.


Mit schwarzem Sprühlack wurden die Abnutzungserscheinungen ausgebessert. Die helle Farbe der Seriennummer wird zu einem späreren Zeitpunkt restauriert.

   





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Auf den Mond geschossen
19. Mai 2015  9:21


© NASA (AS12-49-7278)

Schon gewusst, dass Hasselblad-Kameras von den Apollo-Astronauten auf dem Mond verwendet wurden? Sämtliche Bilddokumente von den sechs bemannten Mondlandungen wurden mit Kameras von Hasselblad aufgenommen.

Das obige Bild zeigt den NASA-Astronauten Alan L. Bean mit seiner speziell für den Einsatz auf dem Mond modifizierten Hasselblad. Aufgenommen hat es sein Astronauten-Kollege Charles Conrad Jr. auf der Mondoberfläche am 19./20. November 1969 im Rahmen der Apollo 12-Mission.

Die abgebildete Kamera ist eine »HDC« (Hasselblad Data Camera), die auf der »Hasselblad EL« basiert. Als Objektiv kam ein speziell von Zeiss gerechnetes Biogon 60mm/5,6 zum Einsatz. Nur etwa 30 dieser HDCs wurden gefertigt. Üblicherweise ließ man die Kameras auf dem Mond zurück und nahm nur die Filmmagazine wieder mit. Die Crew von Apollo 12 hat versehentlich ein Magazin mit belichtetem Film auf dem Mond liegen lassen.

Auch nach dem Ende von Apollo flogen Hasselblad-Kameras ins All. Zuletzt an Bord der Spaceshuttle-Missionen bis etwa Ende 2002. Danach wurden sie durch Digitalkameras anderer Hersteller ersetzt.

Die Ausschnittsvergrößerung lässt auf dem Objektiv den Schriftzug »Carl Zeiss« erkennbar werden. Außerdem sieht es so aus, als seien Kamera und Objektiv durch Mondstaub stark verschmutzt. Warum keine Störlichtblende benutzt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

© NASA (AS12-49-7278)

   





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Totgesagte leben länger
18. Mai 2015  21:55

Wundervolle Nachricht: Dem Kameradoc ist es gelungen, ein funktionsfähiges Hasselblad 1000F-Gehäuse fertigzustellen. Herzlichen Glückwunsch!

Allerdings handelt es sich (noch) nicht um »meine« 1000F, sondern jene, die eigentlich zum Ausschlachten vorgesehen war. Alle Verschlusszeiten laufen sauber mit Ausnahme der kürzesten, der 1/1000 Sekunde. Für Kameras dieses Bautyps ein fast schon normales Verhalten. Wer das Typenschild »1000F« vermisst: Die Kameraschale stammt von einer 1600F, die kein solches Emblem hat.


Auf dem Prüfstand musste der Verschluss seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen.


Zuvor wurde das Hemmwerk (für die längeren Belichtungszeiten) geölt. Mit »Großuhrenöl«, wie auf dem Etikett der Flasche zu lesen ist.


Mit dem Hasselblad Mattscheibenadapter wird die Schärfenlage überprüft. Ihn schließt man dort an, wo normalerweise das Filmmagazin sitzt. Die Mattscheibe befindet sich in genau der gleichen Ebene, die später der Film einnimmt.


Das Mattscheibenbild muss exakt die gleiche Schärfe zeigen wie der Mattscheibenadapter. Das ist von essentieller Bedeutung. Um diesen Zustand zu erreichen, muss die Lage der Mattscheibe justiert werden. Auch auf die Lage des Klappspiegels kommt es an.


Wenn in der Werkstatt Tätigkeiten anstehen, bei denen es staubt, wird die empfindliche Kameramechanik mit einer Abdeckhaube geschützt. Sauberkeit ist in einer Klinik oberstes Gebot, auch in einer Kameraklinik.


Die Kameraklinik macht nun wohlverdiente »Betriebsferien« und nimmt die Tätigkeit am 13. Juni wieder auf. Dann kommt meine 1000F »unters Messer«. Ich hoffe sehnlichst auf den gleichen Erfolg.

   





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Hasselblad Guide
14. Mai 2015  20:43


Diese interessante Broschüre (engl., 84 Seiten) von 1969 kann [hier] im PDF-Format heruntergeladen werden.
(Third Edition. By. W.D. Emanuel. The Focal Press London and New York)

   





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Noch kein Ende der Zitterpartie
10. Mai 2015  23:22

Statt am »Schwedischen Wunderkästchen« zu schrauben, zog es den Kameradoc bei dem schönen Wetter hinaus mit Frau und eBike. Ich finde, das war eine kluge Entscheidung! Weiter geht es dann im Laufe der kommenden Woche, wenn das Tiefdruckgebiet »Benedikt« Einzug hält.

Bekommen habe ich neue Photos von der »Baustelle«:

Das ist eine der drei Ersatzteile-Spenderkameras aus dem Karton (s.u.). So sieht es aus, wenn man eine Hasselblad 1000F im Regen benutzt hat oder sie ins Wasser gefallen ist. Korrosion entsteht und die Funktionseinheit lässt sich nur noch mit roher Gewalt aus der Kameraschale herauslösen.


Hier die drei »Organspender« nebeneinander. Der mittlere enthält einen Verschluss in (O-Ton Doc) »nahezu neuwertigem« Zustand. Dieser soll in meine Kamera eingebaut und zum Laufen gebracht werden. Das ist eine gute Nachricht.


Das ursprünglich als Ersatzteilelager vorgesehene Gehäuse mit dem aufgeschlitzen Verschlussvorhang gibt es auch noch. Hier zu sehen mit dem beschädigten Verschluss.


Nun ist der Verschluss ausgebaut.


Von oben nach unten: Die abgeschraubte Seitenabdeckung dieser Kamera. In der Mitte ihr »Zweiter Verschlussvorhang«, der noch in Ordnung ist. Ganz unten ein »Erster Verschlussvorhang« aus einer der drei Spenderkameras. Daraus könnte ein wieder funktionsfähiger Verschluss entstehen.


Auf diesem Photo ist die obige Verschlussmechanik bereits komplett installiert.


Doch mit dem bloßen Einbau ist es nicht getan. Es gilt, die Verschlussbremse zu justieren und die gewünschten Belichtungszeiten wieder zu erreichen. Eine höchst diffizile Angelegenheit. Stets mit dem Risko im Nacken, die fragilen Verschlusslamellen zu beschädigen.


Die konkrete Planung besteht nun darin, dass meine Hasselblad 1000F eine komplett andere, funktionstüchtige Verschlusseinheit erhält und nicht nur einen neuen Verschlussvorhang. Wenn diese Einheit wie gewünscht arbeitet, wäre das Ergebnis eine Kamera, die (O-Ton Doc)

»ready to take ... many ... many ... films for the years to come«

ist. Gelänge das, ginge (m)ein großer Traum in Erfüllung!

   





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Nochmal festes Daumendrücken!
8. Mai 2015  12:19

Wie ich gerade erfahren habe, wurde ein Verschlussvorhang aus einer der drei Kameraleichen entnommen und kommt als Ersatzteil für meine 1000F in Frage.

Ist das der lang ersehnte Durchbruch? O-Ton Kameradoc: »with some luck and 'our fingers crossed'«.

Bilder werden nachgereicht.

   





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Das System wächst
6. Mai 2015  16:45

Durch sinnvolle Zubehörteile habe ich inzwischen den möglichen Einsatzbereich meiner Hasselblad 1000F erweitert.

(1) Kodak Metall-Störlichtblende · (2) Original Hasselblad Drahtauslöser (ohne Feststeller) · (3 Blitzsynchronanschluss · (4) Satz Kodak Portra Lenses 1+ und 2+ · (5) Satz Farbfilter Gelb K2 und Hellrot 23A · (6) Hasselblad Prismensucher NC-2 (über den R. Nordin schreibt: »... to my own taste, the most aesthetic design of all the prisms produced«).

   





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Alles neu macht der Mai?
3. Mai 2015  22:08

Das Schicksal meiner Hasselblad 1000F entscheidet sich beim Thema »Schlitzverschluss«. Hoffentlich bald. Hoffentlich zum Guten.

Ein original verpacktes Ersatzteil von Hasselblad: Ja, so würde eine nachhaltige Lösung aussehen! Leider handelt es sich dabei um einen »Zweiten Vorhang«, während ein »Erster Vorhang« benötigt wird. Was für ein Pech.


Vielleicht liefert der Inhalt dieses Kartons die (Er-)Lösung. Er enthält unter anderem drei ausgediente 1000F-Gehäuse. Die Hoffnung besteht darin, dass der gesuchte Verschlussvorhang von einem dieser Kamerawracks noch zu gebrauchen ist.


Die drei »runderneuerten« Filmmagazine wurden inzwischen wieder zusammengesetzt.

   





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Filmmagazine: Ein dreifaches Hoch!
29. April 2015  2:02

Schon wieder gute Nachrichten aus der Kameraklinik: Alle drei Filmmagazine sind in funktionsfähigem Zustand, Ersatzteile werden nicht benötigt. Besonders lobt der Kameradoc die »moderneren« Lichtdichtungen, die trotz intensiven Gebrauchs keine Abnutzungserscheinungen zeigen.

Dankend nehme ich wiederum die Bilder von der Reingung und Überholung entgegen, aber auch wertvolle Tipps für den Gebrauch. Etwa seinen Hinweis, während längerer Ruhephasen den Magazinschieber zu entfernen. Dadurch werden die Dichtungsfolien entspannt und behalten länger ihre gewünschte Form. Wieder etwas gelernt!

Dieses geöffnete Magazin ist jenes, welches mit der Gravur »OSCAR PACHECO« versehen ist. Der Doc vermutet aufgrund der verwendeten Schmierstoffe eine erfolgte Wartung in den siebziger Jahren.


Mit offenem Mund nehme ich zur Kenntnis, wie viele Teile in einem solchen Magazin zusammenarbeiten müssen. Hier werden sie einer fälligen Reinigung unterzogen.


Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das verwendete Fett ausgebreitet, bis auf die Innenseite der Außenwände. Doch der Doc übersieht nichts - und schon hat man sein Fett weg!


An diesem Filmmagazin wurde die dreistufige Lichtdichtung ausgebaut. O-Ton Doc: »nice complete and intact«.


Die Überprüfung, Reinigung und Überarbeitung aller drei Filmmagazine nähert sich einem erfreulichen Ende.


Desweiteren erfahre ich von Doc, dass es besser ist, das 1000F-Gehäuse nicht mit gespanntem Verschluss über einen längeren Zeitraum aufzubewahren. Ebenso sollte man während längerer Aufbewahrungsperioden die Blende maximal schließen (F/22), um zu verhindern, dass Schmierfett sich zwischen den Blendenlamellen ausbreiten kann.

Ich verspreche hoch und heilig, alle diese Empfehlungen genauestens einzuhalten, sollten die Instandsetzungsmaßnahmen letztlich erfolggekrönt sein.

   





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Objektiv gute Nachrichten
28. April 2015  1:13

Mein schönes Kodak-Ektar-Objektiv erstrahlt in neuem Glanz!

Demontiertes Objektiv. Die aus dem Schneckengang herausgedrehte Fokussiereinheit ist im Hintergrund erkennbar.


Dieser (hier noch gut sichtbare) Glaspilz auf dem Hinterglied konnte rückstandslos beseitigt werden. Um Kontaminierungen und eine Neuinfektion auszuschließen, wurden alle Objektivteile mit verdünntem Chlorid behandelt.


Blick auf die stark verschmutzen Blendenlamellen.


Selbst nach einem Bad in einer Reinigungsflüssigkeit ist die Verschmutzung noch nicht gewichen.


Daher wurde ein weiteres Reinigungsbad fällig.


Alle Einzelteile wirken nach der Reinigung nahezu neuwertig und können wieder zusammengebaut werden. Man beachte die extrem feinen Gewindegänge.


Der Zusammenbau der Bendenlamellen ist selbst für den erfahrenen Kameradoc eine Herausforderung. Nach gelungener Arbeit, so schreibt er, gönnt er sich zunächst eine Tasse Kaffee.


Das Kodak Ektar (rechts) trifft auf die östliche Verwandtschaft, ein 2,8/80mm Industar aus dem Jahre 1959.


Der russische Nachbau der Hasselblad 1000F, die Salyut (Baujahr 1959) ist so »perfekt«, dass das Kodak-Ektar-Objektiv angeschlossen werden kann.


Die Reinigung setzte der Gravurfarbe zu, die nun erneuert wird. Hier schwarz...


.. und hier rot.


Das nennt man wohl »Liebe zum Detail«.

Ich danke dem Doc schon an dieser Stelle dafür, dass mein Kodak-Objektiv nun ein zweites, neues, hoffentlich spannendes Leben vor sich hat.

   





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1 + 1 = 0 oder 1 oder 2
27. April 2015  23:40

Noch ist das Schicksal dieser beiden Hasselblad 1000F-Gehäuse offen. Sind beide unreparierbar, ist zumindest ein funktionierendes Gehäuse das Ergebnis oder sind am Ende gar beide nutzbar?

Meine 1000F (rechts) wartet auf Ersatzteile.


Auf diesem Bild ist meine Hasselblad links zu sehen.

   





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Meine Hassi trägt jetzt Nagellack
27. April 2015  23:30

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Der Schlitzverschluss der frühen Hasselbladmodelle 1600F und 1000F ist eine Achillesferse!

Es folgen einige Bilddokumente von dem Versuch, den Verschluss meiner 1000F instand zu setzen:

Die Verschlussrollos wurden dem Gehäuse entnommen. Auf der Arbeitsfläche liegen die beiden Spindeln, die rotieren und dadurch die Zugbänder aufwickeln, wodurch letztlich die Rollos bewegt werden.


Das Zugband eines Verschlussvorhanges mit Spule. Auf dem Boden liegt der Bolzen, der das Zugband sichert.


Wie oben, aber mit installiertem Sicherungsbolzen.


»Nagellack« sichert die Verbindung der Zugbänder mit den Spindeln zusätzlich. Die Trocknungszeit beträgt eine Stunde.


Die Position des ersten Verschlussvorhanges wurde verbessert, wobei ein Kleber zum Einsatz kam, der zwölf Stunden trocknen musste.


Mit diesem winzigen Metallclip wurde die Klebestelle Vorhang/Zugband zusätzlich gesichert.


Letzte Verspannungen der Verschlussvorhänge werden gelockert.


Die Planlage der Verschlussvorhänge hat sich durch die Maßnahmen sichtbar verbessert.

   





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Shit happens!
24. April 2015  7:19

Rückschlag: Wie befürchtet, entwickelt sich das Thema »Verschluss« zum Sorgenkind. Die Verschlussvorhänge sind abgenutzt, so dass alle Bemühungen, sämtliche Verschlusszeiten akurat zu justieren, fehlgeschlagen sind. Ist die 1/100 Sekunde korrekt, läuft die 1/500 Sekunde falsch ab. Und umgekehrt.

Eigentlich war für diesen Fall mit einem zweiten Kamerabody vorgesorgt worden, der als »Organspender« herhalten sollte. Aber wie es der Teufel so will: Eine gebrochene Feder schlitzt den Verschlussvorhang auf und macht ihn unbrauchbar!

Das Ende eines Hasselblad-1000F-Schlitzverschlusses. Der rote Pfeil zeigt auf den abgetrennten Streifen.


Die Suche nach den benötigten Ersatzteilen ist extrem schwierig. Aber sie hat begonnen...

Derweil gibt es auch Erfreuliches zu berichten: Das Objektiv kann wohl in einen einwandfreien Zustand versetzt werden. Die erkennbare, minimale Glaspilzinfektion - etwa 5 Millimeter groß und bei allen Blenden größer gleich 5,6 im Strahlengang - lässt sich rückstandslos entfernen. Während ich sogar befürchtete, er befände sich zwischen den beiden verkitteten Linsen des Hinterglieds, konnte er von einer leicht erreichbaren Oberfläche entfernt werden. Er hat weder das Glas noch die Vergütung angegriffen. Was ein Glück! Bilder davon folgen in Kürze.

   





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Kommentar
14. April 2015  10:46

Annette schrieb:

»Es ist echt spannend dem Prozess zuzusehen. Danke, dass du uns daran teilhaben läßt. Gibt es eigentlich Neuigkeiten über den Vorbesitzer?  Viele Grüße Annette«

@Annette: Nein, leider blieben alle Versuche, Kontakt aufzunehmen, bisher erfolglos.

   





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Blick in den Kamera-OP
14. April 2015  0:02

Heute habe ich wieder Bilderpost vom Kameradoc bekommen. Danke dafür!

Ich freue mich, dass die Arbeiten voranschreiten.

Auf der Innenseite der »Schale« ist eine handschriftliche Nummer zu erkennen, die bei der Montage angebracht wurde und die beweist, dass die »Schale« und ihr Inneres zusammen gehören.


Der isolierte Auslösemechanismus (»Hemmwerk«) für die langen Belichtungszeiten (1/25 bis 1 Sekunde).


Das »Badewasser« nach dem ersten Reinigungslauf ist so stark verschmutzt, dass ein zweites Bad notwendig wurde.


Auch der zweite Reinigungslauf brachte noch nicht das gewünschte Resultat.


Erst nach dem dritten Bad bleibt die Reinigungsflüssigkeit klar.


Auch für die Aufzugsmechanik war »Badetag«.


Schmierung der mechanisch stark beanspruchten Teile.


Bei den weniger hart arbeitenden Teilen kommt ein dünnes, synthetisches Öl zum Einsatz.


Während der untere Verschlussvorhang schön glatt ist,...


... wirft der obere ziemliche Wellen.


Mit einer Reinigung alleine ist es nicht getan. Die Federspannung des Verschlusses ist viel zu hoch! Der Doc vermutet, dass im Zuge einer früheren Reparatur versucht wurde, durch Erhöhung der Federspannung die Verschlusszeiten wieder stimmig zu machen, ohne aber die Verschlussmechanik zu reinigen und zu schmieren!

Die Startposition der Verschlussvorhänge ist ebenfalls nicht korrekt. Sie laufen zudem nicht mit der gleichen Geschwindigkeit ab, so dass sie nach dem Verschlussaufzug viel zu stark überlappen.

Die nächsten Schritte der Instandsetzung werden demnach anspruchsvoll und vielleicht für den Erfolg der gesamten Maßnahme von entscheidender Bedeutung sein.

Daher drücke ich weiterhin ganz fest beide Daumen!

   





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Bildergrüße aus der Kameraklinik
6. April 2015  19:13

Anbei einige Eindrücke, aufgenommen von Kameradoktor höchstpersönlich. Freundlicherweise hat er mir die ausdrückliche Erlaubnis für die Publikation auf diesem Blog erteilt. Dafür danke ich ihm sehr.

Seine Aufnahmen erlauben höchst interessante Einblicke in das Innenleben des »Patienten«.

In den Händen dieses Mannes liegt nun das Schicksal meiner Hasselblad 1000F. Was soll da noch schief gehen?


Rechte Kameraseite mit Aufzugsmechanik, Spiegelbremse, ohne Verschlusszeiten-/Aufzugsrad. Rechts unten in der Ecke der Drahtauslöseranschluss.


Komplexe Verschlussmechanik im Kameraboden, betrachtet durch das Objektivbajonett.


Verschlussvorhang mit Zugbändern, die offenbar im Rahmen einer früheren Reparatur erneuert wurden, denn sie sind verschleissfrei.


Aus der »Schale« (Mitte) herausgelöste Funktionseinheit (rechts). Im Hintergrund Magazin, Sucher und Objektiv.


Diese Teile (und noch viele mehr) müssen auseinander gebaut, gereinigt, gefettet und wieder zusammen gesetzt werden. Uff!


Ich wünsche dem Kameradoktor ein ruhiges und erfolgreiches »Händchen« und meiner Kamera eine gute Genesung.

[UPDATE 07.04.2015]: Der nächste Schritt ist ein Reinigungsbad für die »Olle Lady«. Denn obwohl die Bilder einen sauberen Eindruck hinterlassen, berichtet der Doc von starken Verschmutzungen, was nicht verwunderlich ist. D.h. es beginnt nun die Instandsetzung!

   





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Happy Birthday, 1000F!
31. März 2015  13:03

Heute, auf den Tag genau vor genau sechzig Jahren, wurde meine Hasselblad 1000F an ihren Erstbesitzer ausgeliefert.

Happy birthday ... auf die nächsten sechzig!

   





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Gesucht [und gefunden]
26. März 2015  12:07

Ich suche händeringend nach einem Drahtauslöser für die Hasselblad 1000F. Am besten einer, der sich für Langzeitbelichtungen verriegeln lässt.

Hat jemand einen und benötigt diesen nicht mehr? Ich freue mich über jedes Angebot.

[UPDATE 12.04.2015]: Ich bin fündig geworden. Danke für alle Hilfestellungen.

   





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Kameraklinik #2
22. März 2015  19:28

Nach ihrem ersten erfolglosen Therapieversuch ist die 1000F nun in eine andere Kameraklinik im Ausland eingewiesen worden, wo ihr hoffentlich geholfen werden kann.

Schock: Zunächst wurde das Paket in der Sendungsverfolgung als »Der Empfänger hat die Annahme der Sendung verweigert« gemeldet. Nach einer Beschwerde beim Carrier ist es nun aber am Bestimmungsort angekommen.



Derweil scheitern alle Versuche, mit dem vermeintlichen Erstbesitzer der Kamera in Kontakt zu treten. Schade.

   





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Quadratisch, praktisch, Hasselblad!
12 März 2015  0:22

Vor dem Versand zur Instandsetzung konnte ich nicht widerstehen und habe ein paar Aufnahmen MIT und VON meiner Hasselblad 1000F gemacht. What a fun that is!

Statt des verharzten Kodak-Objektivs habe ich ein leichtgängiges Zeiss Tessar 2,8/80mm verwendet.












 


Morgen geht sie gut verpackt auf die Reise zur dringend nötigen Revision.

   





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Unrepariert zurück
6. März 2015  2:41



Seit heute ist die Hasselblad 1000F wieder in meinen Händen. Leider in unverändertem Zustand.

Werde spaßeshalber einen oder zwei Filme durchziehen und ihr dann in der kommenden Woche einen weiteren Kuraufenthalt verordnen. Dann mit hoffentlich mehr Erfolg.

   





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Kommentar
1. März 2015  16:44

Annette schrieb:

»Hallo Stefan, da bin ich aber neugierig.
Sag hast du mir einen guten Literaturtipp zum Thema Sonnenfinsternis? Ich möchte gerne das Ereignis fotografieren. LG Annette«


@Annette: Klar habe ich das: [Link].

   





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Good news
26. Februar 2015  12:09

»Plan B« steht!

Und ich bin überzeugt, dass es kein
schlechter Plan ist.

Danke für alle Hilfestellungen.

   





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Bad news
24. Februar 2015  11:15

Meine Reparaturwerkstatt hat (auf erneute Nachfrage) »das Handtuch geworfen« und vermeldet, die Kamera ginge unrepariert zurück.

Etwas geschockt von dieser Entwicklung denke ich nun über einen »Plan B« nach...

   





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Danke in die Runde
23. Februar 2015  20:44

Inzwischen nehmen etliche Anteil am Schicksal dieser Kamera und bieten ihre Hilfe an. Es ist höchste Zeit, dafür herzlich DANKE zu sagen!

   





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Kommentar
22. Februar 2015  23:59

Cathrin schrieb:

»Hallo Stefan, ich entziffere den Namen im Auslieferungsbuch von Hasselblad eindeutig als 'Oscar Rojas'. 'J' wird im Spanischen wie 'ch' gesprochen.
Aus Wikipedia: "Rojas ist ein spanischer Familienname mit der Bedeutung 'rot' (als Gesichts- oder Haarfarbe), abgeleitet vom spanischen rojo."«

   





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Kommentar
22. Februar 2015  14:57

Thomas schrieb:

»Ich habe deine Seite bei Dr.Google gefunden und freue mich sehr. Habe selber eine 1000f bekommen und bin überglücklich über den Zustand und der Qualität sowie der Geschichte der Kamera. Wie du möchte ich mehr herausfinden und erfahren, wo die Kamera schon überall war.
60 Jahre Geschichte, die gesehen wurde! Unglaublich faszinierend!
Meine Freundin hat eine 500c, das Nachfolgemodell gekauft - gemeinsam machen wir nun ein Bilderprojekt. Gerade ist meine erste Rolle fertig und beim entwickeln.
Ich wollte dich fragen, welche Mattscheibe du hast und ob deine Werkstatt diese tauschen könnte. Meine ist sehr dunkel im Vergleich zur neueren austauschbaren.
Bin sehr gespannt, wie die Reise/Geschichte bei dir weitergeht!«

   
   

No news
13. Februar 2015  22:44

Tja, die unten angedeutete »nächste Woche« ist nun verstrichen, ohne dass ich weitere Details erfahren habe.

   





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1000F auf Reisen?
9. Februar 2015  22:46

Meine Hasselblad 1000F wird Ende März sechzig Jahre alt. Sollte sie nach ihrem »Klinikaufenthalt« wieder funktionieren, werde ich sie mitnehmen auf meine Reise zu den Färöer-Inseln.

   
   

Ungeduld
6. Februar 2015  13:15

machte sich breit und ich habe in der Werkstatt angerufen: Nächste Woche erfahre ich mehr!

   





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Informationen zum Erstbesitzer gesucht!
3. Februar 2015  13:24



Auf meiner Suche nach dem Erstbesitzer bin ich - vielleicht - einen Schritt weiter gekommen. Im Deckel eines der beiden Filmmagazine ist der Name »OSCAR PACHECO« eingraviert. Ein spanischer Name? Der Eintrag im Auslieferungsbuch (siehe Inset) könnte exakt dieser Name sein, geschrieben quasi in »Lautschrift«. Niedergeschrieben von einem Schweden nach Gehör. Ist das denkbar?

Kennt/kannte jemand einen Photographen dieses Namens? Zur Erinnerung: Die Kamera wurde 1955 ausgeliefert. Ich bin für jeden Hinweis sehr dankbar.

Hasselblad bot seinerzeit die Gravur dieses Deckels an, wie in der Anleitung zur Kamera zu lesen ist:


Aber warum hat der Käufer nur eines seiner beiden Magazine gravieren lassen? Dass ein späterer Besitzer, der die Kamera gebraucht erwarb, den Deckel nachträglich hat gravieren lassen, halte ich für wenig wahrscheinlich.

Eine derartige Gravur stellt offenbar eher die Ausnahme, nicht die Regel dar. Rick Nordin schreibt:

»I've seen only a few engraved film doors.«

[UPDATE 03.02.2015]: Ich fand einen Photographen (geb. 1937) aus Peru mit dem Namen Oscar Pacheco: [1], [2], [3], [4]. Aufgrund mangelnder Spanischkenntnisse ist es mir bisher nicht gelungen herauszufinden, wie ich ihn kontaktieren kann. Vielleicht kann mir dabei jemand behilflich sein? Danke im Voraus.

   





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Geduld ist das Gebot der Stunde
3. Februar 2015  9:55



Noch habe ich von der Reparaturwerkstatt keine Nachricht erhalten.

Inzwischen lerne ich das Kapitel »1000F« aus dem unten erwähnten Buch »Hasselblad Compendium 2nd edition« von Rick Nordin auswendig. Am besten gefällt mir seine Kernaussage:

»A 1000F in good mechanical condition is a very reliable machine. The 1000F was what Victor Hasselblad had hoped his original camera would be.«

   





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1000F Kostproben
20. Januar 2015  22:05

Wie berichtet, konnte ich noch das eine oder andere Portrait mit der Hasselblad und dem 80mm-Kodak-Objektiv aufnehmen. Und zwar von den Teilnehmenden meines Kurses »Film statt Digital« an der Volkshochschule Stuttgart, bevor wir gemeinsam den Film entwickelt und von den Negativen Vergrößerungen hergestellt haben.


Iris.


Claudia.


Oliver.

Verwendet habe ich Agfapan 400 (MHD 7/2005), der mit ISO 200 belichtet und 9 Minuten bei 20°C in Agfa Rodinal 1+25 entwickelt wurde.

   





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Banges Warten
19. Januar 2015  22:32

Heute brachte ich die Hasselblad 1000F samt Objektiv in eine kompetente Kameraklinik. Leider gibt es Anlass zur Sorge, was die Aussichten auf eine erfolgreiche Instandsetzung betrifft. D.h. schon wieder ist heftiges Daumendrücken angesagt.



Während die Instandsetzungsarbeiten erst in etwa einem Monat abgeschlossen sein werden, wird schon früher verkündet, wie es um die Zukunft der Kamera bestellt ist: Nostalgische Photomaschine oder überteuerter Briefbeschwerer.

Alle Updates zeitnah HIER auf diesem Blog.

   





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Good old times...
16. Januar 2015  23:41

Gerade habe ich mit der altehrwürdigen Hasselblad 1000F ein paar Portraits geschossen, den Film entwickelt und bin begeistert! Mit Wehmut denke ich daran, was aus der Firma Hasselblad inzwischen geworden ist: [Hasselblad heute].

   





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Kommentar
14. Januar 2015  23:20

Rick Nordin schrieb:

»I am pleased to hear about your camera and your enthusiasm for it. Enjoy it!«

   





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Spurensuche
14. Januar 2015  6:19


Ein Blick in die Auslieferungsbücher von Hasselblad (mit frndl. Genehmigung von R. Nordin).

Das historische Dokument offenbart, dass meine Kamera, zusammen mit meinem Objektiv und meinen zwei Magazinen, am 31. März 1955 ausgeliefert wurden. Diese Komponenten sind bis heute zusammen, was anscheinend ungewöhnlich und von Sammlern geschätzt ist.

Leider kann ich den Namen des Empfängers (letzte Spalte) nicht entziffern. Es scheint eine Ausnahme zu sein, dass dieses eine Einzelperson war und kein Wiederverkäufer. Wer glaubt, den Namen lesen zu können, möge mir bitte eine Nachricht schicken.

Die Abbildung entstammt der DVD, die Bestandteil des besten Hasselblad-Buches
ist:

Hasselblad Compendium 2nd edition, 2011, mit DVD, engl. Sprache, [Link], von Richard Nordin

Großen Dank schulde ich Herrn Dr. rer. nat. Ulrik Neupert, der mich mit wertvollen Informationen rund um die Hasselblad 1000F versorgt.

   





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Kommentar
12. Januar 2015  19:40

Annette schrieb:

»Hallo Stefan, dann wünsch ich dir ganz viele tolle Lichtmomente mit deiner Neuen und freu mich schon auf Ergebnisse auf dieser Seite.«

   





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Feuertaufe
7. Januar 2015  0:42

Die ersten beiden Filme sind belichtet und entwickelt. Obwohl ein Serviceaufenthalt der Kamera bevorsteht, lässt sich damit (eingeschränkt) photographieren! Hier zwei Beispiele:





Bevor ich es vergesse: Es macht große Freude, mit der Hasselblad 1000F auf Motivsuche zu gehen!

Alle Aufnahmen auf Agfapan 400 (MHD 7/2005).

   





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Alter schützt vor Schönheit nicht
6. Januar 2015  0:50

Meine »neue« Hasselblad 1000F wurde 1954 gefertigt. Seitdem hat sie offenbar vieles erlebt. Daran gemessen kann sie sich noch sehen lassen:






   





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»I am got the camera«
5. Januar 2015  13:55

Auf DHL ist Verlass. Die Kamera ist angekommen.

Es folgt eine Inspektion und eine gründliche Reinigung.

   





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Soon come...
5. Januar 2015  9:50


   





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Hasselblad Historical
4. Januar 2015  21:10

Einige sehr nette, englischsprachige Dokumente zur Hasselblad 1000F können von der Seite

www.hasselbladhistorical.eu/HW/HWpre57Br.aspx

heruntergeladen werden. Leider ist die Seite langsam und manche Downloads funktionieren erst nach mehreren Versuchen...

   





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»I am get the camera«
1. Januar 2015  9:08

So schnell kann's gehen. Habe eine 1000F mit Kodak-Linse ausfindig gemacht. Zu einem angemessenen Preis, wie ich meine. Insbesondere unter Berücksichtigung des Zustands, denn sie soll noch funktionieren. Eine Überholung in einer Fachwerkstatt wird sie dennoch benötigen. Nur noch wenige Tage muss ich warten, dann halte ich sie in den Händen...

   





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29. Dezember 2014  10:14





Verdammt, so ein Ding will ich haben.

   





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Lichtblick
23. Dezember 2014  11:59

Rückmeldung von zwei weiteren Reparaturwerkstätten:

»Beide Geräte können wir bei uns warten bzw. reparieren. Jedoch kann ich Ihnen in diesem Fall erst nach einer technischen Untersuchung, Angaben zu den Kosten in einem Kostenvoranschlag machen. [..] Da es sich um hochwertige Fotogeräte handelt, ist die Durchführung der Arbeiten sicherlich rentabel.«
---
»Wir können Ihre Geräte reparieren, sind aber nicht in der Lage Kosten zu nennen, bevor wir die Geräte in unserem Hause getestet haben.«

Das hört sich nicht so schlecht an, was?

   





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»I am the camera«
20. Dezember 2014  20:40

Eine kurzweilig verfasste Biographie des Erschaffers der Kamera, Fritz Victor Hasselblad, findet sich [hier]. Sie endet mit seinem berühmten Ausspruch »I am the camera«.

Und [hier] ein schöner Beitrag anlässlich seines dreißigsten Todestages.

   





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Ernüchterung
20. Dezember 2014  9:45

Erste Antworten von den Reparaturwerkstätten treffen ein. Ich kann nicht behaupten, dass sie ermutigend klingen:

»Die Hasselblad 1000F können wir leider nicht reparieren«
---
»Die Hasselblad 1000F ist eine 50jährige exotische Dame, für die es weder Ersatzteile noch Serviceunterlagen gibt«
---
»Leider habe ich keine Möglichkeit, 1000F oder 1600F Gehäuse zu überholen oder zu reparieren«

D.h. es bleibt spannend.

   





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Meine Suche hat begonnen
20. Dezember 2014  1:28



Erste Kontakte mit Verkäufern aus dem In- und Ausland sind geknüpft. Ebenso habe ich verschiedene Reparaturwerkstätten angeschrieben, um in Erfahrung zu bringen, wer sich um so eine »alte und schrullige Lady« kümmern würde.

Nun heißt es abwarten und Tee trinken.

   





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Anleitung (PDF/engl.)
Objektive (italienisch)

 

Technische Daten
19. Dezember 2014  20:59

Die Camera

Vollständige Bezeichnung: Hasselblad 1000F
Hersteller: Victor Hasselblad AB, Schweden
Typ: Einäugige, analoge, rein mechanische Mittelformat-Spiegelreflexkamera ohne jegliche Elektrik/Elektronik
Produktionszeitraum: 1952-1957
Produzierte Stückzahl: 10.396 Exemplare [Quelle]
Film: Rollfilm 120 (12 Aufnahmen 6x6cm)
Wechselbar: Objektiv, Filmmagazin und Sucher
Standardsucher: Lichtschacht mit klappbarer Lupe
Objektivbajonett: Hasselblad-1000 (nicht kompatibel zum späteren V-System)
Angebotene Wechselobjektive:
   Kodak: Ektar 2,8/80mm, Ektar 3,5/135mm
   Zeiss: Distagon 5,6/60mm, Tessar 2,8/80mm, Sonnar 3,5/135mm, Sonnar 4/250mm, Sonnar 5,6/250mm
Verschluss: Mechanischer Schlitzverschluss (1/1000, 1/500, 1/250, 1/100, 1/50, 1/25, 1/10, 1/5, 1/2, 1, B)
Filmtransport/Verschlussaufzug/Spiegelvorspannung: Durch 360°-Drehung eines Handrades
Fokussierung: Manuell auf Mattscheibe
Belichtungsmesser: nein
Springblende: nein
Google: Text und Bilder

Das Objektiv

Vollständige Bezeichnung: Kodak Ektar 80mm f/2.8 ET L
Hersteller: Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., USA
Typ: Frühes Standardobjektiv der Hasselbladmodelle 1600F und 1000F
Produktionszeitraum: 1948-1950
Produzierte Stückzahl: 3.641 Exemplare, 3.280 davon in 1948 [Quelle]
Brennweite: 80mm
Lichtstärke / kleinste Blende: 2,8 / 22
Optischer Aufbau (Linsen/Gruppen): 4/3
Fokussierbar bis (Nahgrenze): 55cm
Objektivbajonett: Hasselblad-1000 (nicht kompatibel zum späteren V-System)
Filter: Serie 7, gewindelose Filter können eingelegt und mit einem Einschraubring fixiert werden
Gewinde (für Störlichtblende): Serie 7
Fokussierung: Manuell
Springblende: nein, aber Drehring zur schnellen Abblendung auf vorgewählten Wert
Sonstiges: Das Objektiv ist radioaktiv aufgrund von Gläsern, die Thorium enthalten
Google: Text und Bilder

   





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Hasselbladseite von S. Heymann
Hasselblad-Forum
Hasselblad-Geschichte

 

Camera mit Charakter
19. Dezember 2014  20:13



Die Hasselblad 1000F ist nach der 1600F die zweite Kamera, die der schwedische Hersteller im Zeitraum von 1952 bis 1957 im nunmehr legendären »Würfelformat« anbietet. Erst die 1957 erscheinende Hasselblad 500C wird zu einem wirtschaftlichen Erfolg. Die beiden frühen Modelle 1000F und 1600F sind mit einem Schlitzverschluss ausgestattet, während die 500C einen Zentralverschluss im Objektiv nutzt. Dadurch ist die Kompatibilität eingeschränkt: Sucher und (bedingt) Filmmagazine sind austauschbar, nicht aber die Objektive.

Der besagte Schlitzverschluss erweist sich als Schwachpunkt und ist insbesondere bei der 1600F, die von 1948 bis 1952 produziert wird, sehr anfällig. Heute existieren nicht mehr viele noch einwandfrei funktionierende Exemplare. Das Nachfolgemodell, die Hasselblad 1000F, hat eine etwas stabilere Verschlussmechanik, die dennoch bei vielen angebotenen Exemplaren nicht mehr zuverlässig funktioniert. Erschwerenderweise kommt hinzu, dass die Instandsetzung aufwändig ist, weil Ersatzteile und entsprechend geschulte Techniker fehlen. Das Konzept des Schlitzverschlusses wird 1957 nach diesem »Fehlschlag« verworfen und erst 1977 mit der 2000FC wieder aufgegriffen, die Produktion der beiden letzten Schlitzverschluss-Modelle 203FE und 205FCC im Jahre 2004 eingestellt. Die letzte klassische Hasselblad mit Zentralverschluss, eine 503CW, läuft am 29. April 2013 vom Band.

Frühe Exemplare der 1000F sind mit einem Objektiv von Kodak ausgestattet, dem Ektar 2,8/80mm. Später werden stattdessen Zeiss-Optiken (Tessar) verwendet.

Nun habe ich mir in den Kopf gesetzt, eine Hasselblad 1000F mit Ektar-Objektiv zu beschaffen und sie in einen voll funktionsfähigen Zustand zu versetzen, um damit zu photographieren!

Keine Ahnung, warum man sich bisweilen das Leben selbst so schwer macht. Bis ich euch ein Bild von so einer Kamera zeigen kann oder gar das erste mit einer Hasselblad 1000F geschossene Photo hier erscheint, werden viele Tage, Wochen, eventuell sogar Monate vergehen. Also drückt mir bitte die Daumen.

Auf jeden Fall halte ich euch auf dem Laufenden...

   




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Blogstart
19. Dezember 2014  19:57

Danke für Deinen Besuch dieser Webseite. Thema des Blogs:

Beschaffung, Restauration und Verwendung einer Hasselblad 1000F mit Kodak-Objektiv Ektar 2,8/80mm.

   




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